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Projekt: Nepal Rastriya Hauptschule LOPOCA CHANCES LOGO FINAL
Projektregion: Dorf Thulo Bharkhu, Untere Langtang Region, Rasuwa
Schülerzahl 112
Sponsoren: Lopoca
Durchgeführt von: Chay-Ya Nepal, ungelernte Arbeitskraft wird von den DorfbewohnerInnen gestellt, Material und Wissenstransfer von Chay Ya Nepal, Projektpartner LACCoS
Kurzbeschreibung:
Das Dorf Thulo Bharkhu (2050 Höhenmeter) liegt innerhalb der Verwaltungsgrenze des Syafru Distrikts (Bezirk 5), und wird von 256 EinwohnerInnen (58 Haushalte) der buddhistischen Tamang-Gemeinschaft bewohnt. Die Bhimsen Hauptschule betreibt Klassen von der 1. bis 8.Schulstufe und die insgesamt 112 Schülerinnen wurden in 11 Räumen unterrichtet. Durch das Erdbeben im April 2015 ist die Schule teilweise eingestürzt und bei allen 11 Räumen wurden die Wände zerstört, das Schulgebäude muss komplett renoviert werden, nur wenige Materialien können dafür wiederverwendet werden. 4 Klassenzimmer sind komplett einsturzgefährdet, diese werden abgerissen und neu wieder aufgebaut.
Update November 2017: Die Holzrahmen für die Türen und Fenster wurden von Hand zugesägt und eingesetzt. Die Stahlbetondecke wurde eingezogen, zementiert und verputzt! Der Rohbau ist somit fertig! 
Update April 2017: Nach dem eiskalten Winter konnte nun endlich mit dem Aufbau der Ziegelmauern begonnen werden. Die Temperaturen fallen hier in den Bergen oft unter Null Grad, und die Baustelle war über Monate zugeschneit. Deswegen ist es unmöglich im Winter mit Zement oder Mörtel zu bauen, da der Zement sich nicht mit den Ziegeln verbindet, sondern brüchig wird. Nun wächst die Mauer aber jeden Tag ein Stück!

Update November 2016: Hurra! Endlich ist es soweit – fast ein Jahr habe wir auf die Genehmigung für den Abriss / bzw. den Neubau der 4 Klassenzimmer gewartet. Die nepalesische Regierung hat im Frühjahr 2016 strenge neue Richtlinien zur neuen erdbebensicheren Bauweise erlassen, und auch die Größe der Klassenzimmer muss nun angepasst werden (fast doppelt so groß wie geplant). In den letzten Wochen haben wir das Material per Klein-LKW über die gefährlichen Bergstraßen gefahren, die Fundamente gegraben sowie die Eisenstangen (über 4 Meter lang) im Boden fixiert und alles mit Zement ausgegossen.

Update Mai 2016:
Leider legt uns die nepalesische Regierung immer wieder Steine in den Weg – obwohl wir die Genehmigung für den Wiederaufbau bekommen haben, warten wir immer noch auf die Erlaubnis, das teilweise eingestürzte kaputte Dach zu entfernen. Seit sechs Monaten warten wir nun auf den Bescheid der zuständigen Behörde – da die Parteien in Nepal intern stark zerstritten sind, und jede Partei andere Behörden unter sich hat, blockieren sie sich gerne gegenseitig – die Leidtragenden sind wie immer die Bevölkerung. Wir bleiben aber dran, üben uns derzeit in unmenschlicher Geduld und hoffen auf die baldige Erlaubnis!