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Projekt: Bau einer Küche, Kauf von Rollstühlen, Essgeschirr, Hygieneartikel, Spielsachen Anstellung einer Pflegerin um die Kinder zu waschen und zu betreuen – Gartenprojekt: Frisches Gemüse und Obst sowie Gärtner-Ausbildung der Kinder
Projektregion: Atteria, Kailali
Schülerzahl 60
Sponsoren: Private Spenden, LUSH, Schöck Familienstiftung
Durchgeführt von: Chay Ya Nepal, FORCE Nepal
Kurzbeschreibung:
Die Supa Inclusive School befindet sich in einer der ärmsten Regionen Nepals im Far West (Kailali District), und ermöglicht sechzig körperlich und geistig beeinträchtigten Kindern Zugang zu Bildung. Ursprünglich bauten die Betreiber die Schule für max. zwanzig Kinder, der Andrang war aber so groß, dass die Schule schon nach kurzem aus allen Nähten platze – denn die Kinder leben auch ganzjährig in dem Gebäude der Schule und teilten sich zu sechst ein Bett. Auch das Essen reichte nicht aus, daher konnten nur noch zwei Mahlzeiten, bestehend aus Linsensuppe und Reis, am Tag gekocht werden. Zwei alte, fast kaputte Rollstühle wurden von den 17 gehbehinderten Kindern geteilt, die restlichen Kinder mussten im Dreck am Boden robben. Die Kleidung sowie die Kinder selbst waren ständig von einer Staub- und Dreckschicht überzogen, die einzige Toilette war ein Verschlag mit einem Loch im Boden. Es gibt auch keine Dusche – ein rostiger Wasserhahn hinter dem Schulgebäude ist die einzige Möglichkeit sich sauber zu halten, was den Kindern ohne Hilfe nicht möglich ist.

UPDATE November 2018:

Vorher – Nachher!! Hurra!!! Kailali-Schule nach Sturm fertig renoviert!!! Danke an alle UnterstützerInnen!

 

UPDATE Juni 2018: Schwere Sturmschäden am Dach der Schule – drei Räume komplett abgedeckt, 2 weitere schwer beschädigt! News & Infos Soon!!

UPDATE Mai 2018: Behindertengerechte Waschräume und Toiletten wurden gebaut, der Permakulturgarten sowie der Hühnerstall sind fertig!!! Fotos und Details in Kürze hier!

Das Chay Ya Team wurde mitten in dieser Notsituation (April 2016) auf die Schule aufmerksam, und beschloss sofort zu helfen.

Damals litten die meisten Kinder an Durchfall, da auf offenem Feuer am Boden gekocht wurde, und nur wenige Teller zur Verfügung standen – wurde ein Kind krank, stecken sich die anderen Kinder sofort an, da sie ja vom gleichen Teller essen mussten. Als erstes Maßnahme bauten wir ein Küchenhaus mit Waschbecken und einem Wassertank, kauften genügend Rollstühle, Essgeschirr, Spielsachen und Hygieneartikel für alle Kinder und stellten eine Pflegerin ein, die die Schule, die Kinder und deren Bekleidung sauber hält. Auch eine riesige Menge an Obst verteilten wir direkt an die Kinder, die sich unglaublich darüber freuten – dabei uns wurde klar, das der nächste Schritt die Sicherstellung einer gesunden Ernährung sein muss.

Zukunftspläne: Sanitäre Anlagen & Schulgarten

Behindertengerechte Duschräume und Toiletten sind derzeit am nötigsten: Im April 2017 beginnen wir mit dem Bau von sanitären Anlagen inklusive Solaranlagen, die von den Kindern alleine benutzt werden können.

Obwohl die Region in einer warmen Klimazone liegt, bekommen die Kinder weder Gemüse noch Obst, da kaum Geld vorhanden ist. Daher ist Mangelernährung derzeit ein großes Problem, die Kinder sind geschwächt, und bewegen sich dadurch kaum, was Muskelschwund zur Folge hat. Der nachhaltigste und naheliegendste Schritt zu einer gesunden Ernährung ist daher ein Schulgarten, in dem die Kinder auch im Pikieren, Versämen und Anbau von Pflanzen unterrichtet werden, soweit dies ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten entspricht. Dieses Projekt wird im Herbst 2017 gestartet.